historic RhB
Jahresbericht

Jahresberichte

Mit den Jahresberichten von historic RhB und den angeschlossenen Vereine möchten wir Ihnen zeigen, was bei historic RhB geleistet wurde. Rund 1300 Mitglieder in den sechs Vereinen ermöglichen, dass auf dem Netz der Rhätischen Bahn neben modernsten auch wieder historische Züge erlebt werden können.

Jahresbericht 2016

Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Vereinsmitglieder
Liebe Freunde und Gönner von historic RhB

 

Neue Einstellhalle in Samedan

Das Projekt «Einstellhalle für historische Fahrzeuge» konnte im Herbst mit der Schlüsselübergabe abgeschlossen werden. Ein lang gehegter Wunsch ging für unsere Wagenbauer in Erfüllung. Von der ersten Projektidee bis zur Umsetzung verstrichen zwar einige Jahre. Das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt; wir verfügen nun beim Bahnhof Samedan über das «schönste Wagendepot Graubündens». Rund 120 Meter Geleise stehen für den nostalgischen Wagenpark zur Verfügung. Dank zahlreichen Spenden von Privatpersonen und kantonalen Institutionen konnten die erforderlichen Gelder recht zügig zusammengebracht werden. Einen wesentlichen Beitrag zur Verwirklichung des gedeckten Wagenunterstands leistete auch die Rhätische Bahn. Die Geschäftsleitung der RhB, namentlich die Herren Christian Florin (Leiter Infrastruktur) und Ivo Hutter (Leiter Rollmaterial), ermöglichte uns auf unbürokratische Art eine speditive Umsetzung unseres Vorhabens. Die RhB stellte das Grundstück und die Geleise unentgeltlich zur Verfügung. Anlässlich der 13. Delegiertenversammlung von historic RhB wird die Einstellhalle im Frühling in einer kleinen Feier offiziell in Betrieb genommen.

 

Gute Zusammenarbeit mit der RhB

Es ist uns bewusst, dass der Erhalt des kulturellen Bahnerbes nicht zu den Hauptaufgaben der RhB zählt. Die Sicherstellung des Bahnbetriebs und der Unterhalt des 384 km langen Bahnnetzes in unserem Gebirgskanton fordern alle Beteiligten immer wieder aufs Neue. Trotzdem freut es uns, dass wir mit unseren Anliegen stets auf offene Ohren stossen und aus allen RhB-Geschäftsbereichen auf entsprechende Unterstützung zählen dürfen. Für diese gute Zusammenarbeit möchte ich der gesamten Geschäftsleitung, inkl. Verwaltungsrat, im Namen aller Vereine und Mitglieder meinen Dank aussprechen.

 

1254 Mitglieder in sechs Vereinen

Beim Durchlesen der Jahresberichte unserer Vereine nehme ich mit Freude von den zahlreichen Aktivitäten unserer Mitglieder Kenntnis. Eine bunte Palette an Programmen mit dem Hauptthema «RhB» wird während des ganzen Jahres geboten: Wagenbauprojekte, Modellbaukurse, bahnspezifische Exkursionen, Catering-Service in Nostalgiezügen, Betreuung und Reiseleitung, Wanderungen, Ausflugsfahrten mit historischen Fahrzeugen oder geführte Besichtigungen von Kunstbauten etc. Last but not least werden auch Kameradschaften gepflegt sowie Erfahrungen mit anderen Vereinen und Verbänden im In- und Ausland ausgetauscht.

 

Politischer Vorstoss im Grossen Rat

Mit Freude habe ich vom Vorstoss von Grossrat Stiffler im «Grossen Rat» des Kantons Graubünden vernommen. Rico Stiffler beauftragt die Regierung, im Leistungsauftrag der RhB auch die «Bündner Kulturbahn» zu integrieren bzw. für die Vermarktung entsprechende Mittel zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich zum normalen «RhB-Tagesgeschäft» sollen zukünftig auch fahrplanmässige Erlebniszüge mit historischem Rollmaterial auf dem Streckennetz der RhB eingesetzt werden. Die RhB, deren Leistungsauftrag durch den Kanton definiert ist, sieht sich jedoch ausserstande, mehr Geld für den Betrieb solcher historischer Züge aufzuwenden. 61 Grossräte unterstützen den Auftrag zur Bereitstellung der notwendigen finanziellen Mittel und sind auch der Meinung, dass ein regelmässiger Einsatz solcher Nostalgiezüge den touristischen Wert und die Attraktivität des touristischen Angebotes im ganzen Kanton bedeutend steigern würde. Diese wertvolle Unterstützung tut gut, und wir sind überzeugt, mit diesen zusätzlichen Fahrten zahlreiche positive Impulse auszulösen.

  

20 Jahre Club 1889

Die Mitglieder des «Club 1889» sind in unserem Verband die «Wagenbauer». Mit der Restaurierung des ältesten zweiachsigen Personenwagens der RhB, dem C 2012 aus dem Jahre 1889, wurde vor zwanzig Jahren der erste Meilenstein gesetzt. Innerhalb von zwei Jahrzehnten konnten dreizehn Wagen und Lokomotiven restauriert werden. Speziell erwähnen möchte ich zwei Projekte: die spektakuläre Rückholung des «Bernina Krokodils» Ge 4/4 Nr. 182 aus Frankreich ins Puschlav und die Rückkehr der Dampflokomotive «Heidi» aus dem Berner Oberland. Für die Restaurierung dieser zwei Lokomotiven wurden durch die Vereinsmitglieder insgesamt 20’939 Fronstunden geleistet! An dieser Stelle allen Beteiligten ein grosses Dankeschön für die Realisierung der Projekte, für den Durchhaltewillen und die vorbildlichen Arbeiten! 

Umso mehr freut es mich, dass wir das vergangene Geschäftsjahr mit einem unvergesslichen Club-Fest abschliessen durften: Im Engadin feierten wir am Wochenende vom 15./16. Oktober 2016 das 20-jährige Jubiläum des «Club 1889». Hunderte von Besuchern reisten ins Engadin und konnten vor Ort oder an Bord unserer «rollenden Kulturgüter» die traumhaften Landschaften des Engadins, des Albulatals und der Bernina entdecken. Petrus meinte es ebenfalls gut mit uns und bescherte ein prachtvolles Kaiserwetter. Mit sechs historischen Zugskompositionen wurden über 100 Extrazüge geführt, die am Wochenende zwischen Bergün, Alp Grüm und S'chanf unterwegs waren.

Das war beste Werbung für unsere Vereine, für die historische RhB und für den Erhalt des rollenden Kulturgutes! Eine grandiose Leistung, davor ziehe ich meinen Hut.

 

Claudio Lardi

Präsident historic RhB

 

 

 

 

Chur, 29. April 2017

 

Jahresbericht 2015

Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Vereinsmitglieder
Liebe Freunde und Gönner von historic RhB

Im vergangenen Frühjahr 2015 übernahm ich von Sina Stiffler das Präsidium des Dachverbandes «historic RhB». Im geschichtsträchtigen Verwaltungsratssaal der Rhätischen Bahn in Chur erfolgte die Schlüsselübergabe. Eine sehr interessante und herausfordernde Aufgabe durfte ich übernehmen. Gilt es doch, die zahlreichen Interessen der sechs angeschlossenen Vereine und der Stiftung «Bahnmuseum Albula Bergün» wahrzunehmen, unter einen Hut zu bringen und gegenüber den öffentlichen Institutionen zu vertreten.

Das erste Jahr als Präsident war für mich sehr interessant aber auch herausfordernd. Ganz besonders erwähnen möchte ich die Inbetriebnahme der ölgefeuerten Dampflok «Heidi». Während der 10-jährigen Restaurierungsphase durch Mitglieder des «Club 1889» und externe Spezialisten mussten zahlreiche Hürden genommen werden, bis unsere «Heidi» zur Kollaudation antreten durfte. Umso grösser war die Freude, als am 17. Dezember 2015 die Betriebsbewilligung aus Bern (Bundesamt für Verkehr) eintraf. Als Novum auf dem rätischen Schienennetz verkehrt nun erstmals eine Dampflok mit Ölfeuerung. Ihre zweite Jungfernfahrt absolvierte die «Heidi» von Samedan nach Zernez bei heftigen Schneeschauern mit Bravour!

Eine weitere Herausforderung war die Rückführung der Lok Ge 2/4 Nr. 205 aus Arth. Diese Pionierlok der Elektrotechnik stand während 30 Jahren vor dem Eingang des Technikums Winterthur. Eine «Interessengemeinschaft 205» wollte diese Lok revidieren. Doch während des 8-jährigen Aufenthaltes setzte sie lediglich Rost an und wartete auf bessere Zeiten. Eine Projektgruppe von historic RhB nahm sich der Lok an und führte sie im Frühling in ihre alte Heimat zurück. Die Lok 205 ist zurzeit in der alten Remise in Filisur eingestellt. Sobald die nächsten Schritte bekannt und die Finanzierung gesichert sind, kann mit der Aufarbeitung begonnen werden. Es ist geplant, diese Grossmotorlok aus dem Jahre 1913 vor dem Bahnmuseum Albula in Bergün abzustellen.

Ein lang gehegter Wunsch geht mit der Realisierung einer eigenen Einstellhalle für das historische Rollmaterial in Erfüllung. Auf dem Bahnhofgelände Samedan stellt uns die RhB Boden und zwei Geleise (je 60 m Länge) gratis zur Verfügung. Wie so oft in ähnlichen Fällen war auch hier die Finanzierung der Halle die grösste Hürde. Dank Beiträgen der öffentlichen Hand, des Lotteriefonds und von grosszügigen Sponsoren (u.a. auch von Mitgliedern des Club 1889) konnte die erforderliche Million Franken zusammengebracht werden; der Realisierung der Einstellhalle steht nun nichts mehr im Wege. Übrigens, Eigentümerin des „rollenden Kulturgutes» ist die RhB, historic RhB finanziert die Halle, die auf RhB-Boden steht. Eine etwas gar verzwickte Situation. Nichts desto trotz, der Spatenstich dürfte im April 2016 erfolgen und wir alle freuen uns, dass es nun endlich vorwärts geht.

Für mich sehr interessant waren die zahlreichen Kontakte mit den Mitgliedern der Vorstände. Ich staunte oft, mit welchem Fachwissen diese Spezialisten und Idealisten sich dem Erhalt des kulturellen Erbes der Rhätischen Bahn widmeten. Als «Neuling» in dieser «Bahnszene» entdeckte ich unzählige und unbekannte Seiten, die mir immer wieder grosse Freude bereiteten. Die Hilfe der Vorstandsmitglieder und von Geni Rohner war unabdingbar. Für den unermüdlichen Einsatz danke ich herzlich.

Last but not least: Einen ganz besonderen Dank richte ich an den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der RhB. Sehr oft gelangen wir mit speziellen Anliegen an die RhB und bitten um entsprechende Unterstützung. Wenn immer möglich ermöglicht die RhB unsere Vorhaben in Form von logistischem, materiellem oder finanziellem Support. Zum Gedanken- und Informationsaustausch treffen wir uns in regelmässigen Abständen mit den Verantwortlichen der verschiedenen Geschäftsbereiche. Dabei kommt auch die strategische Ausrichtung von historic RhB – der Erhalt des rollenden Kulturgutes - öfters zur Sprache. Die sechs Vereine mit ihren 1300 Mitgliedern haben ihre Erwartungen und konfrontieren uns mit ihren speziellen Anliegen. Die Kunst ist, auf die Bedürfnisse und Erwartungen beider Seiten einzugehen und nach besten Lösungen zu suchen. Der Austausch und die Zusammenarbeit mit den Vertretern der RhB in unseren Gremien waren sehr bereichernd und ebenso angenehm. Vielen Dank.

Ich freue mich auf das laufende Vereinsjahr, wo wieder zahlreiche Höhepunkte anstehen. Speziell erwähnen möchte ich den Bau der Einstellhalle in Samedan für unsere historische Wagenflotte. Damit wird ein bedeutender Meilenstein gesetzt.

Ebenfalls im Engadin wird Mitte Oktober 2016 der «Club 1889» sein 20-jähriges Jubiläum feiern! Während zwei Tagen präsentiert der Club dem breiten Publikum die zahlreichen restaurierten Bahnobjekte.

Claudio Lardi
Präsident

Chur, 23. April 2016

Jahresbericht 2014

Vor 100 Jahren, 1914, wurde mit der Arosabahn die letzte Teilstrecke der RhB eröffnet. Es gab Pläne für weitere Anschlusslinien, aber die weltpolitische Lage machte alle diese Bestrebungen zunichte. In der letzten Kulturbahn von historic RhB ist die Baugeschichte der Arosabahn von Geni Rohner eindrücklich beschrieben worden. Mit 5000 Besuchern fand die letzte Jahrhundertfeier (Chur-Arosa) am Wochenende vom 13./14. Dezember 2014 statt - und damit auch die Reihe der Hundertjahrfeiern, die unseren Vereinen immer Gelegenheit gaben, sich zu präsentieren.

Am 10. Mai 2014 feierten wir in Landquart das 125jährige Bestehen der RhB. Der Grossandrang zeigte wiederum die Verbundenheit der Bevölkerung mit der RhB. Unsere Vereine konnten sich in der RhB-Wagenmontagehalle bestens positionieren. Gian Brüngger und Peider Härtli präsentierten auf der Rotonde vor dem Depot Lokomotiven aus allen Zeitepochen. Die Lok Nr 1, die „Rhätia“, präsentierte sich blumengeschmückt und zog Hunderte von Besuchern über die Bahnhofsanlagen in Landquart. Was können wir von historic RhB besseres wünschen: Die historische RhB Flotte im Einsatz!

Die Strukturen von historic RhB sind im wesentlichen die gleichen geblieben. Auch wenn vorher während einiger Jahre und nicht zuletzt auf dringenden Wunsch der RhB andere Pläne verfolgt wurden und in einem Workshop mit Walter Hofstetter, Geschäftsleiter von SBB Historic, Ende 2013 breit diskutiert wurden, zuletzt waren wir wieder wo wir schon vorher waren. Sie erinnern sich an den Entscheid der GL RhB, die letztes Jahr an der DV 2014 überbracht wurde: Der historische Rollpark der RhB kann nicht in eine Stiftung überführt werden, weil der RhB die gesetzlichen Voraussetzungen fehlen, diesen Schritt auch finanziell zu begleiten. Damit ist auch das Bestreben, historic Rhb schlanker zu gestalten, einstweilen versandet. Dafür aber hat die RhB auch die vornehme Pflicht, das historische Rollmaterial der Bevölkerung zugänglich zu machen. Wir erinnern uns, vor 2 Jahren hat VR Präsident Stefan Engler unseren Wunsch, mehr historische Züge fahren zu lassen, aufgenommen, und letztes Jahr fuhren wöchentlich historische Züge zwischen Davos und Filisur. Wie bisher bleibt der Vorstand weiterhin das Bindeglied der Vereine, der Steuerungsausschuss die Verbindung mit der GL von RhB. Im Jahre 2014 trafen wir uns 6 Mal im Vorstand und 3 Mal im Steuerungsausschuss. An den Sitzungen wurde immer angeregt und auf die gleichen Ziele fokussiert diskutiert.. Für besondere Projekte wurden Arbeitsgruppen gebildet, die auch gut arbeiteten.

Im Steuerungsausschuss arbeiten wir mit Vertretern der GL der RhB, Ivo Hutter und Piotr Caviezel zusammen. Mit der Cornèrbank eröffnete sich einen angenehme Zusammenarbeit. Herr Sundermann wird am Schluss der Versammlung zusammen mit Ladina Gredig von der RhB uns darüber orientieren.

Die Themen der letzten Jahresberichte, die Traktanden der Vorstandsitzungen waren oft die selben, die Mühlen bei historic RhB mahlen langsam, und oft zeigten sich Ermüdungserscheinungen bei den Teilnehmern. Hat sich in den letzten Jahren gar nichts bewegt?

Ich schaue zurück auf die 6 Jahre als Präsidentin von historic RhB: Entgegen damaligen Unkenrufen gibt es nun schon das 3. Jahr das viel beachtete Museum in Bergün. - Die Lok Heidi, das Projekt von Armin Brüngger und einer Gruppe des Clubs 1889, fährt nun mit schwefelarmem Öl und soll bald einmal der RhB übergeben werden. Die geplante Fahrzeughalle in Samedan ist in Reichweite. Aber alle Projekte kosten Geld. Ohne grosszügige Sponsoren wäre es nicht möglich, diese Projekte zu verwirklichen, und wir sind allen dankbar, die zum Gelingen beitragen. Historic RhB pflegt eine auch gute Verbindung mit den kantonalen Behörden und unsere Projekte wurden verschiedentlich unterstützt.

Sicher verbessert hat sich das Bewusstsein, dass das verbliebene Rollmaterial aus der Gründungszeit einen unschätzbaren einmaligen kulturellen Wert in unserem Kanton darstellt. Dazu hat unter anderem sicher das Bahnmuseum Albula Bergün viel beigetragen. - Es gibt wohl keine Region in den Alpen, wo auf einem über hundertjährigen Bahnnetz originale Zugkompositionen aus verschiedenen Etappen fahren können. Das Bewusstsein dieser Einmaligkeit ist gewachsen, die Bevölkerung liebt die fahrenden Denkmäler, denn genau das sind sie. Dieses einzigartige mobile Kulturgut zu erhalten, kann aber nicht nur die Aufgabe eines Vereins und seiner Mitglieder sein. Das neue kantonale Natur- und Heimatschutzgesetz nennt in Art. 24 ausdrücklich, dass auch bewegliche Kulturgüter als Objekte des Heimatschutzes (Schutzobjekte) gelten und mit Fördergeldern unterstützt werden können – aber natürlich nur, wenn sie dann nicht der Witterung anheimgestellt sind. Hier scheint sich die Katze in den Schwanz zu beissen. Der sicheren Unterbringung der Fahrzeuge soll die allergrösste Bedeutung zu kommen, so schrieb der frühere Denkmalpfleger Giovanni Menghini in seinem Editorial für die Ausgabe der Kulturbahn 2015, aber die Halle kann nur gebaut werden, wenn die Finanzierung gesichert ist. Darum war auch das Dach über dem Kopf, genauer die Halle in Samedan ein Dauerbrenner in unsern Sitzungen. Und nun kann ich wirklich von einer Lösung sprechen: Dank namhaften Unterstützungsgeldern durch Private und öffentliche Hand ist die Halle gesichert und schon in der Planungsphase und soll im Herbst 2016 eröffnet werden. Koni Zingg wird heute noch genauere Ausführungen machen. In diesem Zusammenhang freuen wir uns sehr auf das Referat des neuen kantonalen Denkmalpflegers heute, Herrn Simon Berger.

Ich habe von der guten Zusammenarbeit im Vorstand bei historic RhB gesprochen. Das selbe kann von der Zusammenarbeit im Steuerungsausschuss gesagt werden. Leider stossen bei der angespannten Finanzlage der RhB unsere Wunschvorstellungen an Grenzen. In Ivo Hutter haben wir aber einen Partner, der im Rahmen des möglichen auf unsere Wünsche eingeht.

Die Hauptarbeit bei historic Rhb geschieht in den Vereinen und im Bahnmuseum. Sie haben die Jahresberichte erhalten und konnten sich über die Vereinstätigkeiten informieren.

Nach 6 Jahren kann ich das Präsidium weitergeben, mein Nachfolger ist bestens vernetzt und stammt aus dem Puschlav, einem UNESCO Welterbe Tal und bringt damit die Sensibilität für unsere Anliegen mit.

In diesen 6 Jahren hat sich mir eine neue Welt eröffnet, ich empfand zunehmend Hochachtung vor dem Mut und dem Können der Leute, die die RhB erbauten. Die RhB Anlage ist ein klug angelegtes Kunstwerk, auf das wir Bündner nicht genug stolz sein können. Der Rollwagenpark ist leider nicht im UNESCO Welterbe, ohne ihn wäre das Schienennetz aber eine tote Sache. Unsern Mitgliedern, vor allem vom Club 1889, können wir nicht genügend dankbar sein, dass sie sich rechtzeitig für die Erhaltung und Aufbereitung eingesetzt haben.

Chur, April 2015

Sina Stiffler

Jahresbericht 2013
Jahresbericht 2012
Jahresbericht 2010
Jahresbericht 2009